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23 bis unsere Tochter aus tiefstem liebenden Herzen «Vati» zu ihm gesagt hat. Das war das schönste Geschenk, das beide einander geschenkt haben. Ich selbst war für ihn dabei keine große Hilfe, habe ich selbst doch meinen leiblichen Vater nie kennengelernt. Mein Mann sieht sich vor allem selbst als Sohn seines leiblichen Vaters und Sohn unseres Himmlischen Vaters. Was hat ihn zu seinem leiblichen Vater aufschauen lassen, was hätte er sich noch gewünscht von ihm? Was lässt ihn zum Himmlischen Vater aufschauen? Vor allem ohne den hl. Josef ginge in unserer Familie so ziemlich gar nichts vorwärts. Der hl. Josef hat meinem Mann unmissverständlich gezeigt, was es heißt, ein Pflegekind (meine Tochter – damals 11 Jahre alt) anzunehmen. Seitdem ist der hl. Josef unser großer heiliger Helfer und Ratgeber unserer Familie in allen Belangen. Er hat bisher ausnahmslos alle unsere Anliegen erhört und überrascht uns immer wieder bis auf den heutigen Tag mit seinen unglaublich genialen Lösungen! Ewige Dankbarkeit – mehr haben wir nicht entgegenzuhalten. Doch! – Ihn, den hl. Josef, wärmstens weiterzuempfehlen! Ich habe meinen Mann Christoph um einen kleinen Kommentar zu meinem März-Artikel gebeten, ich meine, das macht den Artikel authentischer: «Die Stärke und Tragfähigkeit eines Hauses ist dann gewährleistet, wenn die ‹Statik› stimmt. Vom Baugrund bis zum Dach, muss alles aufeinander abgestimmt sein. Ein Vater stellt die Statik in der Familie dar, die erst durch die Kinder zur vollen Dynamik kommt. Im Bild des Hauses, das viele Wohnungen hat, (Joh 14,2) kommt sehr schön zum Ausdruck, was der Vater für seine Kinder bereithält, die für immer bei ihm sein wollen. Das ABC für echte Männer, kann den Baustoff liefern, zur Errichtung eines Hauses, das kein Sturm und kein Wasser zum Einsturz bringen kann.» Auch nachfolgendes Gedicht möge allen Vätern ins Herz geschrieben sein: Vater Du hast meinen Namen geschrieben in das Buch des ewigen Lebens von dir weiß ich mich erkannt und gelockt gewollt und geliebt Vater Du bist mir geistliche Herausforderung und Bild der Suche von dir weiß ich mich begleitet und angenommen gewollt und geliebt Vater Du hast mich ins Leben geführt und beschützt auf neuen Wegen von dir weiß ich mich gehalten und gefordert gewollt und geliebt Vater Dein ist die Kraft im Himmel und auf Erden bin ich berufen und gesandt gewollt und geliebt von dir Regina Hagmann Wer dies beherzigt als Sohn und als Vater, wird ein Vater ganz im Willen des Vaters sein. Ich wünsche und bete, dass in unserem Land immer mehr Männer wiederentdecken, wie unendlich wertvoll und wichtig sie für die Familie als Keimzelle jeder Gesellschaft und wie unersetzbar sie für ihre Kinder sind! Kinder, die ohne Vater aufwachsen, sind spätestens in der Pubertät und dann auch im Erwachsenenalter um ein Vielfaches anfälliger für Süchte (Ersatzbefriedigungen), sind oft aggressiver, es mangelt an Selbstbewusstsein, sie sind verunsicherter, verletzbarer, verhaltensauffälliger als Kinder, die mit Mutter und Vater zusammen aufwuchsen. Das belegen einschlägige Studien. Töchter ohne Väter tendieren schneller zu Karrierefrauen oder/und radikalen Feministinnen (ich weiß, wovon ich rede ..., aber ich habe Gott Vater kennengelernt – also grad noch mal so die Kurve gekriegt!). Söhne ohne Väter nehmen häufig weibliche Züge an und suchen ihre Männlichkeit in der Homosexualität zu vervollkommnen, statt sie im Vorbild des Vaters finden zu dürfen. Homosexualität ist nicht angeboren! Es gibt kein homosexuelles Gen! Das belegen bekannte Wissenschaftler und Hirnforscher. Hl. Josef bitte du für alle Väter und ihre Familien. Sei du ihnen Helfer und Ratgeber! Amen.


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